Abstand halten ist das Gebot in Zeiten des Corona-Virus. Inzwischen halten sich die Menschen in unserer Stadt weitgehend an die Regeln des Physical Distancing. Der Aufruf #stayathome wird ernst genommen.
Nur die wichtigsten Gänge zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen sind erlaubt.
Das soziale Leben auf den Straßen erstirbt. Für viele ein schweres Opfer.

Aber kaum ein Mensch bezweifelt den Sinn. Besonders hart trifft dieser Stillstand der Gesellschaft Hotels, Restaurants, den gesamten Kulturbetrieb. Die Kinder sollen nicht mehr zu Oma und Opa. Besucher in Krankenhäusern und Altenheimen sind unerwünscht.
Diese Wochen verlangen unserer Gesellschaft im privaten, sozialen und wirtschaftlichen Leben viel ab. Wir tun dies alles, weil wir darauf hoffen, dass nach der Coronakrise das Leben weiter geht, neues Leben erblüht. Wir vertrauen in unsere Politik und die zugesicherten Hilfspakete.

Opfer bringen, um neues Leben zu schenken? Das hat Jesus Christus im Johannesevangelium so erklärt:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein;
wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht (Johannes 12, 24).

Das leuchtet ein: wenn das Weizenkorn nicht gesät wird, gibt es keine Ernte.
Das Besondere: Jesus hat das auch auf sich selbst bezogen. Das ist seine Passion.
Er musste sterben und begraben werden, um mit seiner Auferstehung neues Leben zu bringen. Das ist die tröstende Botschaft des christlichen Glaubens auch in unserer Zeit.

Wir beten für Sie alle, dass Sie Ihr Gottvertrauen behalten oder neu finden und schon jetzt Pläne und Ideen für die Zeit des neuen Lebens nach Corona schmieden. Wenn alles vorbei ist, werden die Menschen Urlaubsreisen nachholen, mit mehr Dankbarkeit und Wertschätzung Cafés und Restaurants besuchen und zumindest einen Teil der Einkommenseinbußen für das Hotel- und Gastgewerbe wieder wett machen.

Gerne hat das Team der Gasthausmission ein offenes Ohr für Sie und nimmt sich Zeit für Ihre Anliegen und Fragen. Wir sind am besten erreichbar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und melden uns dann bei Ihnen.
Bleiben Sie behütet!
Ihre Susanne Hornauer
GaMi